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Amt der NÖ Landesregierung
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TELEIOS 2015 an Retz

Insgesamt 10 NÖ Pflegeheime waren für den TELEIOS 2015, den Preis für Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit in der österreichischen Altenpflege nominiert, darunter auch die 4 Landespflegeheime Gutenstein, Hollabrunn, Retz und Scheiblingkirchen. Die TELEIOS-Verleihung fand im feierlichen Rahmen am 19. November in Wien statt. Und der 3. Platz in der Kategorie „BewohnerInnen“ ging dabei an Retz für sein Projekt „Gartengestaltung für Jung und Alt“. Herzlichen Glückwunsch!

Der TELEIOS wird von Lebenswelt Heim, dem Bundesverband der Alten- und Pflegeheime Österreichs, ausgeschrieben und zeichnet herausragende Projekte im Bereich der stationären Altenarbeit aus. Er wurde heuer bereits zum siebenten Mal in drei Kategorien BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und Führung vergeben.

Beschreibung des Projektes in Retz: Der neu geschaffene Garten mit seinen unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten (Ruheoasen, Generationenspielplatz, Naschhecke, Hochbeete, Fühlwand, Wasserspiele) wird gerne von vielen Menschen besucht. Die Spielemöglichkeiten wie Nestschaukel, Dendrophon und Sitzgelegenheiten werden von Jung und Alt genützt und sind zu einem generationsverbindenden Treffpunkt in der Gemeinde geworden. Die Kontakte zwischen BewohnerInnen, Kindern und MieterInnen des betreuten Wohnens und der Bevölkerung sind unbeschwert, Schwellenangst ist kaum spürbar. Schulkinder betreuen mit SeniorInnen interaktiv Hochbeete und die Kräuterschnecke. Die Bewirtschaftung der Hochbeete bedeutet für die BewohnerInnen wichtige Orientierung, Kommunikation und Aktivität. Ein spezieller Gartenbereich ist besonders einladend für an Demenz erkrankte BewohnerInnen und bietet viel Bewegungsmöglichkeit und Reize für alle Sinne.

Warum das Projekt eine Auszeichnung erhielt: Der Garten als Erweiterung des Lebensraumes wirkt wohltuend und aktivierend auf die BewohnerInnen. Besonders hob die Jury den Aspekt der sozialen Inklusion hervor, der das Projekt von anderen Gartenprojekten unterscheidet. Durch gezielte Aktivitäten mit Kindergärten, Schulen etc. werden eine positive Begegnung und die Kommunikation zwischen den Generationen gefördert und ein gemeinsames Erleben im Garten möglich. So trägt der Garten nachhaltig zu einem gelebten Verständnis füreinander bei.